Good news for you

Oktober 17, 2007

Wetteranen

Gespeichert unter: Vorbilder — Ulrike Sennhenn @ 6:16

„Kachelmann macht aus Senioren Wetterfrösche“

Diese Headline verführte mich zum Weiterlesen – und ich entdecke dadurch ne richtig schöne Good-News!

Jörg Kachelmann hat auf eigene Kosten in einem Lüneburger Seniorenheim eine Messstation aufgebaut – ein Modellprojekt, das Schule machen soll! Aufgabe der Senioren, die begeistert bei der Sache sind: im Winter die Schneehöhe und den Durchmesser der Hagelkörner messen, den Himmel beobachten und melden, wie gut die Sicht ist. Die Senioren seien besonders qualifiziert, weil sie viel Erfahrung haben, sie sind es gewohnt, regelmäßig und zuverlässig zu arbeiten und sie haben viel Zeit.

Für Kachelmann leisten sie auch eine unbezahlbare Arbeit: „Viele Beobachtungen sind gar nicht mehr da, weil man so vieles automatisiert hat. Wir brauchen aber Schneehöhen, Sichtweiten, Wolkenarten und solche Dinge.“

Einen ersten Erfolg konnten die Senioren bereits verbuchen: da Lüneburg keine eigene Wetterstation hatte, tauchte die Stadt auf Wetterkarten nicht auf. Jetzt tut sie es! :)

August 21, 2007

Eine tolle Idee…

Gespeichert unter: Gesellschaft, Vorbilder — Stephan Greimers @ 3:01

Menschen auszeichnen, die Deutschland bewegen

Union Investment präsentiert den N24 Good News Award. Mit ihm zeichnet N24 Menschen aus, die mit wirtschaftlichem Erfolg und mit gesellschaftlichem Engagement für gute Nachrichten gesorgt haben.

Dr. Torsten Rossmann, Geschäftsführer von N24: „Hinter guten Nachrichten stehen oft mutige Menschen, die die Ärmel hochkrempeln und gegen alle Widerstände etwas Positives bewegen. Die Schaffung von Arbeitsplätzen, der Abbau von Bürokratie, die Verbindung von ethischem Handeln und wirtschaftlichem Erfolg sind positive Impulse, die unser Land gerade jetzt braucht. N24 sieht es als seine Verantwortung, Öffentlichkeit herzustellen für Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft, die für positive Nachrichten gesorgt haben.“

Quelle: N24

August 20, 2007

Erfolgreich mit Solarkochern für Indien

Gespeichert unter: Vorbilder — Ulrike Sennhenn @ 11:01

Shirin Gadhia ist eine 56jährige Inderin, die den weltweit größten Hersteller für Solarküchen aufgebaut hat – aus einem Ein-Frau-Betrieb heraus!

Sie begann 1988, als es üblich war, mit Holz zu kochen … drei Kilo davon benötigte eine Familie pro Tag. Gaskocher konnten sich die Meisten nicht leisten. Die Folge war das Abholzen von Bäumen, voranschreitende Bodenerosion, mehr und mehr Verlust von fruchtbarem Ackerland. Hinzu kam der Klimawandel: es wird immer heißer und trockener.

Shirin Gadhia hat in Berlin studiert und erinnert sich an einen Studienfreund, der einen einfachen Solarkocher mit Parabolspiegel entwickelt hat, zu einem Preis von unter 100 Euro. Da Shirin die Scheu ihrer Landsleute vor moderner Technik kennt, gründete sie das Ökozentrum ICNEER und schulte Einheimische, die in den Dörfern Beratung anboten.

Ein Konzept, das erfolgreich ist! Inzwischen ist sogar ein komplettes Dorf auf Solarkocher umgestiegen … und spart pro Monat 3 Tonnen Holz! Somit ist gleich doppelter Nutzen vorhanden: weniger schädliche Abgase und der Schutz der Bäume.
Shirin Gadhia ist Genetikerin (studierte in Deutschland), hat promoviert und könnte viel Geld verdienen … warum engagiert sie sich für die Umwelt?

Shirin gibt strahlend die Antwort, dass sie genau das auch ihr Mann gefragt habe, der einen angesehen Job als Ingenieur hat, aber unzufrieden ist – während sie wenig Geld verdient und glücklich sei. Und sie hätte ihm gesagt: „Weil es bei Dir nur um Geld und Ansehen geht. Ich mache eine Arbeit, die ich sinnvoll finde.

Die Wende in ihrem Leben war die Begegnung mit einer Anhängerin Sai Babas. Seine Aussage „das wahre Glück lässt sich nur erfahren, wenn man für andere arbeitet“ hat sie zutiefst berührt, und inzwischen hat sie auch ihren Mann „bekehrt“, der seinen Job aufgab und nun die Firma seiner Frau unterstützt. Ihr unermüdliches Engagement und sein Geschäftssinn haben das kleine Unternehmen rasch wachsen lassen und es wurden immer wieder neue innovative Produkte herausgebracht.

Es folgten Anfragen von Großorganisationen … wie die eines hinduistischen Nonnenklosters, das für 1000 Menschen kochen wollte. Für die Anschaffung der dafür nötigen Technik bekam sie eine Anschubfinanzierung der deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ). „Man begegnet ja irgendwie immer den Menschen, die man braucht.“

Inzwischen fertigte ihre Firma den größten Solarkocher der Welt für einen Tempel an, der täglich 30.000 Menschen mit Gratis-Mahlzeiten versorgt. Hier lohnte sich die Investition sogar finanziell: täglich werden 400 Liter Diesel gespart, bereits nach 3 Jahren waren die Anschaffungskosten hereingeholt.

Quelle: Brigitte 18/2007

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August 16, 2007

Europäische Akademie für Selbstheilungsprozesse

Gespeichert unter: Vorbilder — Ulrike Sennhenn @ 11:46

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Gegründet von Clemens Kuby und seiner Frau

„Aus meiner tiefen und ewigen Dankbarkeit dafür, dass ich wieder Laufen kann/darf, weihen wir dieses große Projekt einem höheren Zweck, d.h. wir spenden es für eine gemeinnützige Stiftung, bei der keine kommerziellen oder persönlichen Interessen verfolgt werden können, auch dann nicht, wenn z.B. die Gründer ausscheiden.
Die SHP®-Akademie.eu wird Forschungs- und Bildungsstätte und zugleich eine Anlaufstelle für Menschen, die lernen wollen, wie man sich selbst geistig heilt. Zu diesem Zweck bildet die SHP®-Akademie.eu Experten aus, die das Bewusstsein vom Menschen als ein geistiges, sich selbst heilendes Wesen vollständig verinnerlichen, um andere darin beraten zu können, wie sie durch Bewusstseins- u. Lebensveränderung gesund bleiben oder werden.“

Quelle

Damit Hilfe Flügel bekommt

Gespeichert unter: Vorbilder — Ulrike Sennhenn @ 10:00

Die Flutkatastrophe in Gloucester (England) lässt den Verein „Luftfahrt ohne Grenzen“ aktiv werden … innerhalb weniger Stunden (!) sind sowohl 50.000 Flaschen Wasser als auch der Transport dorthin organisiert. Als erste internationale Unterstützung erreicht die Lieferung ihr Ziel … beachtenswert!

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Für das Überleben der Mädchen im Südosten Indiens

Gespeichert unter: Vorbilder — Ulrike Sennhenn @ 4:15

Deivanai ist verheiratet, 35 Jahre alt und Mutter von zwei Söhnen. Sie lebt im Südosten Indiens und kämpft dort erfolgreich für das Überleben der Mädchen.

In ihrer Region starben in den 90er Jahren fast 60 Prozent der weiblichen Babies in den ersten drei Tagen – ermordet von den eigenen Müttern! Ein Grund: Mädchen sind teuer – sie kosten ein hohes Brautgeld, und ziehen dann ins Haus der Schwiegereltern, während die eigenen Eltern verschuldet und allein zurückbleiben. Ein weiterer Grund: die Frauen dort haben nie gelernt, dass sie selbst etwas wert sind. Und somit auch ihre Töchter …

Die Frauen haben nun den Umschwung geschafft: seit zwei, drei Jahren gibt es nahezu keine Mädchenmorde mehr!

Wie sie das geschafft haben? Mit Hilfe einer indischen Hilfsorganisation, die Mitte der 90er Jahre in ihre Gegend kam und Frauen fand, die das ändern wollten. Es bildeten sich Gruppen, wo die Frauen sich offen und ehrlich austauschen konnten. Daraus entstanden Vereine … eine Bewegung: fast zwei Millionen Frauen – in einem Umkreis von 90 km, gehören jetzt dazu. Ein riesiger „Schutzschirm“ …

Die Frauen überwachen und kontrollieren sich gegenseitig. Und sie sind zur Stelle, sobald sie etwas ahnen:

„Wir wissen, was Du vorhast. Wir erlauben es nicht. Zieh deine Tochter auf, behandle sie gut. Dann geben wir dir einen Kredit und ein Haus für wenig Miete. Mit unserer Hilfe kannst Du das Kind großziehen. Wenn du es aber tötest, bist Du eine Mörderin, und wir zeigen Dich an. Wir verstehen, wir helfen, aber wir entschuldigen nicht.“

Die Frauen haben jetzt die Macht … sie sind mächtiger als die Ehemänner, als die Tradition und die Armut.

Quelle: Brigitte 17/2007

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